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Heizen mit Erdwärme

Erdwärmesonden sind in ganz Europa genehmigungspflichtig. In Deutschland sind die Landratsämter (Untere Wasserbehörden) zuständig. Bei Bohrungen über 100 Meter muss zusätzlich beim Bergamt ein Bohrantrag gestellt werden. Die Beantragung der Genehmigung erledigen wir als Service für Sie.

Faustregeln:
  • Erdwärmesonden sind – außer in Wasserschutzzonen – überall möglich
  • die benötigte Tiefe einer Erdwärmesonde hängt von der Kälteleistung der Wärmepumpe und dem Energiebedarf des Gebäudes ab
  • Erdwärme ist kostenlos, nicht brennbar, nicht explosiv und schont die Umwelt
  • Heizen Sie doch umweltfreundlich und Sparen Sie ohne dabei zu frieren!

Für Erdwärmesonden werden in der Regel senkrechte Bohrungen mit Bohrdurchmessern zwischen 115 und 220 mm hergestellt. Der Ausbau erfolgt üblicherweise mit jeweils zwei U-förmigen Schleifen aus Kunststoffrohren, sog. Doppel-U-Sonden. Als Werkstoffe werden vor allem reine Kohlenwasserstoff-Polymere wie Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) oder Polybutylen (PB) in ausreichender Dichte (nach DIN 8074/8 und DIN 8075) verwendet. Der Rohrdurchmesser muss so gewählt werden, dass das Wärmeträgermedium bei minimaler Pumpleistung noch turbulent durchströmt. In der Praxis sind äußere Rohrdurchmesser von Da 25 mm bei flachen (30 m bis max. 70 m), Da 32 bei tiefen (bis 150 m) und Da 40 bei sehr tiefen (>150 m) Erdwärmesonden üblich.

Die beiden U-förmigen Schleifen der Sondenrohre können einzeln oder über ein Y-Stück verbunden zur Wärmepumpe geführt werden. Sind mehrere Sonden notwendig, werden Sie über eine Sammelleitung oder über Verteiler zusammengefasst und an die Wärmepumpe angeschlossen. Der Ringraum zwischen Bohrlochwandung und Erdwärmesonde wird in der Regel mit Zement-Bentonit-Suspension verfüllt.Die Wärmeübertragung aus der Erde bzw. dem Grundwasser erfolgt über eine in dem geschlossenen Sondenkreislauf zirkulierende Sole. Die in der Sonde aufgenommene Wärme wird im Verdampfer der Wärmepumpe über den Kältemittelkreislauf an das Heizsystem abgeben.

Bohrung für Erdwärme
Einbau der Erdwärmesonde
Verpressung der Erdwärmesonde